20/10/2025
Peut-on bronzer avec un vêtement anti-UV ? - JAYNE

Die Sonne wärmt nicht nur die Haut; sie erzählt ihre Geschichte.
Unter ihrem Licht lagert sich die Farbe langsam ab, manchmal mit Anmut, manchmal übermässig. Bräunung hat schon immer fasziniert – ein Symbol für Sommer, Unbeschwertheit, lebendige Haut.
Doch seit einigen Jahren stellt sich die Frage: Kann man sich noch bräunen und sich dabei wirklich schützen?
Und wenn unsere Kleidung, die uns so nahe ist, die erste elegante Antwort auf dieses Dilemma wäre?


Licht und Haut: ein permanenter Dialog

Bräunung ist nichts anderes als ein Verteidigungsmechanismus.
Unter dem Einfluss von ultravioletten Strahlen produziert die Haut mehr Melanin: ein Pigment, das einen Teil dieses Lichts absorbiert, um Schäden zu begrenzen.

Es gibt zwei Hauptgruppen von UV-Strahlen:

  • die UVB-Strahlen, kürzer und energiereicher, verantwortlich für Sonnenbrand;

  • die UVA-Strahlen, länger, die bis in die Dermis eindringen und die Hautalterung beschleunigen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind etwa 95 % der ultravioletten Strahlen, die die Erdoberfläche erreichen, UVA-Strahlen.
Unsichtbar, schmerzlos, durchdringen sie Wolken, Glas ... und manchmal auch Kleidung.
Hier spielt sich alles ab: Nicht alle Stoffe filtern das Licht gleichermassen.


Nicht alle Kleidungsstücke schützen auf die gleiche Weise

Ein helles Baumwoll-T-Shirt lässt fast ein Fünftel der UV-Strahlen durch.
Mit anderen Worten, eine Haut, die mit einem gewöhnlichen Stoff bedeckt ist, bräunt sich weiterhin – und ist somit weiterhin der Sonneneinstrahlung ausgesetzt.
Die Bräunung, die unter dieser Kleidung entsteht, ist oft ungleichmässig, heller, manchmal kaum wahrnehmbar, aber sie ist das Ergebnis einer echten Exposition.

UV-Schutzkleidung ist hingegen anders.
Ihre Wirksamkeit wird durch einen Index namens UPF (Ultraviolet Protection Factor) gemessen, der den Anteil der vom Stoff blockierten Strahlen angibt.
Ein UPF 5 lässt 20 % der Strahlen durch,
ein UPF 25 blockiert etwa 96 %,
und ein UPF 50+ blockiert mehr als 98 %.

Diese Schutzstufen werden gemäss der europäischen Norm EN 13758-1 festgelegt, welche die Prüfmethode definiert: Der Stoff wird einer Lichtquelle ausgesetzt, die das Sonnenspektrum nachbildet, und anschliessend vor und nach dem Kontakt mit Wasser, Salz oder Chlor gemessen.
Jedes Ergebnis gibt die tatsächliche Fähigkeit des Textils an, UVA- und UVB-Strahlen zu filtern, unabhängig von Farbe oder Dichte.


Bräunen mit UV-Schutzkleidung: möglich, aber anders

Die Antwort ist ja, aber sehr schwach.
Ein UPF 50+-Kleidungsstück blockiert fast alle UV-Strahlen: Die sichtbare Bräunung ist daher minimal, fast unmerklich.
Einige Photonen können durchdringen, aber in zu geringer Menge, um eine echte Pigmentierung auszulösen.
Es ist eine langsame, diffuse Bräunung, ohne Verbrennungen oder Flecken, manchmal kaum wärmer als am Vortag.

Laut einer gemeinsamen Studie des CNRS und der Skin Cancer Foundation entspricht der Unterschied in der UV-Dosis zwischen nackter Haut und UPF 50+-Gewebe einer um den Faktor fünfzig geringeren Exposition.
Mit anderen Worten: Die Zeit, die für eine sichtbare Färbung erforderlich wäre, wäre fünfzigmal länger.


Die Schönheit einer geschützten Haut

Bräunen an sich ist keine Gefahr. Es ist der Übermass.
Die moderne Idee des Sonnenschutzes besteht nicht mehr darin, die Sonne zu meiden, sondern ihr anders zu begegnen: durch massvolle Gesten, bewusste Expositionen und Kleidung, die darauf ausgelegt ist, das Licht zu begleiten.
Der Stoff wird zu einem intelligenten Filter – er unterbricht die Verbindung zur Sonne nicht, sondern mildert ihre Kraft.

Dermatologen empfehlen ausserdem den Vorzug des textilen Schutzes: Im Gegensatz zu Sonnencreme verdunstet ein Kleidungsstück nicht, verliert seine Wirksamkeit nicht mit der Zeit und beeinträchtigt weder Korallen noch die Haut.
Es ist eine stabile, ästhetische und respektvolle Barriere.


Tipps für eine ausgewogene Exposition

Um die Sonne ohne Übermass zu geniessen, genügt es, die Absicht zu ändern:
sich kürzer, aber besser der Sonne auszusetzen.
Leichte, bedeckende, atmungsaktive Kleidung tragen.
Sanfte Farben wählen, um das Licht zu reflektieren.
Und wenn die Haut nackt ist, mit einer geeigneten Sonnencreme ergänzen, die alle zwei Stunden erneuert wird.

Die so entstehende Bräunung ist keine Flucht vor der Farbe, sondern ein natürlicher Spiegel des Lichts.
Sie hält länger und vor allem schadet sie nicht.


Bei Jayne

Bei Jayne glauben wir, dass das Licht gezähmt, nicht ertragen werden sollte.
Unsere UPF 50+ zertifizierte Kleidung, entworfen und hergestellt in Paris, verkörpert diese Allianz aus Eleganz, Schutz und Leichtigkeit.
Hemden aus technischem Voile, fliessende Kleider, formgebende Bademode: Jedes Stück ist so konzipiert, dass es die Sonne begleitet, nicht vor ihr flieht.
Denn die wahre Schönheit einer gebräunten Haut liegt in ihrer Gesundheit, ihrer Zartheit und der Pflege, die man ihr zukommen lässt.


Quellen

  • Weltgesundheitsorganisation (WHO)Solare Ultraviolettstrahlung: Globale Krankheitslast, 2021

  • CNRS — Studien zur UV-Transmission je nach Textildichte, 2019

  • Skin Cancer FoundationUPF-Kleidung und UV-Exposition verstehen, 2022

  • Europäische Norm EN 13758-1:2001Textilien – Schutz vor ultravioletter Strahlung – Prüfverfahren und Kennzeichnungsanforderungen

  • Nationale Agentur für Gesundheitssicherheit (ANSES)Empfehlungen für eine vernünftige Sonneneinstrahlung, 2020