20/10/2025
Le guide complet du UPF 50+ : comment lire une étiquette solaire - JAYNE

Auf einem Kleid, einem Badeanzug oder einem Sommerhemd erscheinen manchmal diskrete Buchstaben: UPF 50+.
Sie sind kein technisches Detail, sondern ein Versprechen.
Das Versprechen von gezähmtem Licht, geschützter Haut, eines Kleidungsstücks, das sowohl schützt als auch verschönert.
Doch nur wenige wissen wirklich, was diese Abkürzung bedeutet.
Hier ist der vollständige Leitfaden, um zu verstehen, was ein Sonnenschutz-Etikett verbirgt – und warum es alles verändert.


Was ist UPF?

UPF steht für Ultraviolet Protection Factor.
Es ist der Index, der die Fähigkeit eines Stoffes misst, ultraviolette Strahlen zu blockieren, diese unsichtbaren Strahlen, die für Bräunung, Hautalterung und Sonnenbrand verantwortlich sind.
Mit anderen Worten, der UPF gibt den Anteil der UV-Strahlen an, die nicht auf die Haut gelangen.

Die Skala ist einfach:

  • UPF 5 → 1 von 5 Strahlen durchdringen den Stoff (80 % blockiert)

  • UPF 25 → 1 von 25 Strahlen geht durch (96 % blockiert)

  • UPF 50+ → weniger als 1 von 50 Strahlen durchdringt den Stoff (98 % oder mehr blockiert)

Das Symbol „+“ bedeutet, dass der Schutz den für die Höchstnote erforderlichen Schwellenwert überschreitet.
Somit kann ein UPF 50+-Gewebe laut europäischer Norm EN 13758-1 bis zu 99 % der UVA- und UVB-Strahlen blockieren.


Woher stammt diese Zertifizierung?

Die UPF-Angabe ist kein Zufallsprodukt: Sie wird nach Labortests vergeben.
Die in Europa anerkannte Norm EN 13758-1 definiert die Methode präzise.
Der Stoff wird einer Lampe ausgesetzt, die das Sonnenspektrum nachbildet, und dann vor und nach dem Kontakt mit Folgendem gemessen:

  • Meerwasser,

  • Chlor,

  • künstlichem Schweiß,

  • und mehreren Waschzyklen.

Jede Probe wird anschließend hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur Filterung von UVA- und UVB-Strahlen, ihres Oberflächenzustands und ihrer Stabilität über die Zeit bewertet.
Wird die Leistung beibehalten, kann das Kleidungsstück die entsprechende Schutzstufe aufweisen.

🔍 Hinweis: Seriöse Hersteller geben nicht nur den UPF an, sondern auch die verwendete Norm (EN 13758-1 in Europa, AS/NZS 4399 in Australien, AATCC 183 in den USA).
Nur so lässt sich eine echte Konformität gewährleisten.


UPF und SPF: Nicht verwechseln

Der SPF (Sun Protection Factor) bezieht sich auf Sonnenschutzmittel und gibt die Zeit an, wie lange die Haut ohne Verbrennung der Sonne ausgesetzt werden kann.
Der UPF hingegen bezieht sich auf Kleidung und misst die Menge der blockierten Strahlung.

Das eine wird aufgetragen, das andere getragen.
Doch ihre Logik ist dieselbe: die Sonne filtern, bevor sie die Haut erreicht.

Laut der Skin Cancer Foundation bietet ein mit UPF 50+ klassifiziertes Gewebe einen höheren Schutz als eine Sonnencreme mit LSF 50, da es sich durch Wind, Schweiß oder Zeit nicht verändert.


Was den Schutzgrad beeinflusst

Nicht alle Stoffe reagieren gleich auf Licht.
Vier Hauptkriterien bestimmen ihren UPF-Faktor:

  1. Die Dichte des Gewebes: Je enger die Fasern, desto weniger Licht dringt hindurch.

  2. Die Farbe: Dunkle Töne absorbieren mehr UV-Strahlen, speichern aber auch Wärme.

  3. Das Material: Polyester und Polyamid bieten von Natur aus einen höheren Schutz als Baumwolle oder Leinen.

  4. Die Feuchtigkeit: Ein nasser Stoff verliert bis zu 50 % seiner Filterfähigkeit.

Deshalb müssen UPF 50+ zertifizierte Kleidungsstücke unter realen Bedingungen getestet werden (Salz, Schweiß, Wasser).
Dieses Label ist also kein Marketingargument, sondern ein Beweis für Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit.


Warum UPF 50+ wählen?

Weil es sich um das höchste von der europäischen Norm anerkannte Schutzniveau handelt.
UPF 50+ zertifizierte Kleidungsstücke blockieren 98 % der UV-Strahlen – ein Schwellenwert, der laut CNRS das Risiko von Sonnenbrand und Zellschäden bei längerer Exposition nahezu vollständig reduziert.

Doch über die Zahlen hinaus ist es ein mentaler Komfort:
Der Komfort, das Licht nicht mehr fürchten zu müssen, gehen, lesen, schwimmen zu können, ohne zu rechnen.
Das Kleidungsstück wird zu einem unsichtbaren Filter, einer Form von Freiheit.


Wie man ein Sonnenschutz-Etikett liest

Auf einem Textiletikett können mehrere Angaben erscheinen:

  • UPF XX (gemäß EN 13758-1): Gibt die Norm und das tatsächliche Niveau an.

  • UV Standard 801: Eine strengere ergänzende Zertifizierung, die den Stoff im nassen und gealterten Zustand testet.

  • UVA/UVB-Schutz: Angabe der blockierten Strahlungsarten.

Ein „Anti-UV“-Kleidungsstück ohne Normangabe bietet keine echte Garantie.
Bei Jayne wird jeder Stoff von einem unabhängigen Labor getestet und mit einem Konformitätszertifikat versehen – denn Vertrauen entsteht auch durch Transparenz.


Bei Jayne

Bei Jayne betrachten wir die UPF 50+ Norm als Basis, nicht als Ende.
Unsere Stoffe – ob italienisch, japanisch oder französisch – werden nach ihrer Textur, ihrer Fluidität und ihrer Atmungsaktivität ausgewählt.
Jede Kreation vereint nachhaltigen Sonnenschutz und zeitlose Ästhetik: Hemden aus technischem Voile, durchbrochene Kleider, Badeanzüge mit klaren Linien.
Jayne tragen bedeutet, das Licht wiederzuentdecken, ohne ihm jemals ausgeliefert zu sein.


Quellen

  • Weltgesundheitsorganisation (WHO)Solare UV-Strahlung: Globale Krankheitslast, 2021

  • CNRS, Studien zur UV-Transmission je nach Textildichte, 2019

  • Skin Cancer Foundation, Understanding UPF Clothing and UV Exposure, 2022

  • Europäische Norm EN 13758-1:2001, Textilien – Schutz gegen ultraviolette Strahlung – Prüfverfahren und Kennzeichnungsanforderungen

  • UV Standard 801, Prüfmethode für UV-Schutztextilien, 2020